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Regionen · Sachsen

Dresden: Wohnen, Verdienen, Investieren

2.700 €/m²·4,2 % Rendite·Kaufkraft 92

Dresden ist Leipzig mit Barock und Chipfabriken: Kaufpreise um 2.700 Euro je Quadratmeter, Rendite über 4 Prozent, die größte Halbleiterregion Europas im Norden der Stadt und eine Landesregierung, die die Grunderwerbsteuer auf 5,5 Prozent hob.

Kaufen oder mieten?

23,7 JahresmietenKaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete
2530

Unter 25 spricht das Verhältnis für Kaufen: Die Miete finanziert die Rate fast allein.

milinia meint

  • Kaufpreise 2.700 Euro je Quadratmeter, Blasewitz, Loschwitz und Neustadt über 4.000, Gorbitz und Prohlis um 1.700.
  • Silicon Saxony: Chipfabriken im Norden mit Tarifgehältern über 5.000 Euro ziehen Fachkräfte.
  • Grunderwerbsteuer 5,5 Prozent, Gewerbesteuerhebesatz 450, Grundsteuer 635.
  • Mietrendite 4,2 Prozent, in Pieschen, Löbtau und Gorbitz über 5.

Wohnen

Bestandswohnungen kosten 2.700 Euro je Quadratmeter, in Blasewitz, Loschwitz, Striesen und der Äußeren Neustadt über 4.000, in Gorbitz und Prohlis um 1.700. Neuvermietungen bei 9,5 Euro kalt, Neustadt und Striesen 12. Dresden hat eine der höchsten Wohneigentumsquoten der ostdeutschen Städte und mit dem Elbhang und den Villenvierteln Lagen, die Münchner Charakter zu einem Drittel des Preises haben. Die Korrektur seit 2022 lag bei rund 8 Prozent.

Verdienen

Median 3.700 Euro brutto, in der Halbleiterindustrie, Mikroelektronik und Forschung mit Tarif über 5.000, in Dienstleistung und Tourismus darunter. Kaufkraftindex 92. Der Norden der Stadt mit den Chipfabriken, dem neuen Werk eines taiwanesischen Herstellers ab 2027 und den Zulieferern wächst mit 20.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2030; das treibt Mieten in Klotzsche, Hellerau und Pieschen.

Steuern und Abgaben

Sachsen: Grunderwerbsteuer 5,5 Prozent seit 2023. Gewerbesteuerhebesatz 450 Prozent, Grundsteuerhebesatz nach der Reform 635. Kirchensteuer 9 Prozent bei niedriger Mitgliedschaft.

Investieren

Die Bruttorendite liegt bei 4,2 Prozent, in Pieschen, Löbtau, Cotta und Gorbitz über 5. Dresden hat mit Silicon Saxony einen Wachstumstreiber, den Leipzig in dieser Form nicht hat, und einen Wohnungsmarkt, der die Zuwanderung von Ingenieuren noch nicht eingepreist hat. Anleger wählen Pieschen und Löbtau mit Aufwertung, Klotzsche in Fabriknähe oder Striesen für Werterhalt. Risiken: Abhängigkeit von der Chipkonjunktur, politische Stimmung in Sachsen, Leerstand in Plattenbaugebieten.

Der milinia-Blick

Dresden ist die Stadt, in der die Industrie der Zukunft in einer Kulisse der Vergangenheit entsteht, und beides ist unterbewertet. Wer heute in Pieschen kauft, vermietet 2030 an Chipingenieure.