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Köln: Wohnen, Verdienen, Investieren

4.600 €/m²·3,7 % Rendite·Kaufkraft 104

Köln ist die viertgrößte Stadt mit Medien, Versicherungen und Automobil, mittlerer Kaufkraft und Preisen, die nach der Korrektur wieder Rendite erlauben. Die Grunderwerbsteuer von 6,5 Prozent und der Gewerbesteuerhebesatz von 475 sind die Kehrseite.

Kaufen oder mieten?

27,4 JahresmietenKaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete
2530

Zwischen 25 und 30 ist es ausgeglichen: Kaufen lohnt bei langem Horizont und Eigenkapital.

milinia meint

  • Kaufpreise 4.600 Euro je Quadratmeter, Lindenthal und Marienburg über 6.500, Chorweiler und Porz um 3.000.
  • Neuvermietungen 14 Euro, Ehrenfeld, Südstadt und Belgisches Viertel 16 bis 18.
  • Gehälter in Medien, Versicherungen und Automobil über Schnitt, Kaufkraftindex 104.
  • Rechtsrheinisch und in Porz, Kalk, Mülheim 4,5 Prozent Rendite bei guter Anbindung.

Wohnen

Bestandswohnungen kosten 4.600 Euro je Quadratmeter, in Lindenthal, Marienburg und der Südstadt über 6.500, in Chorweiler, Porz und Kalk um 3.000. Neuvermietungen bei 14 Euro kalt, in Ehrenfeld, Nippes und dem Belgischen Viertel 16 bis 18. Die Korrektur seit 2022 lag bei rund 10 Prozent. Köln wächst, baut aber zu wenig; der Neubau liegt seit Jahren unter dem Bedarf, und die Stadt hat mit dem Deutzer Hafen und Parkstadt Süd zwei große Entwicklungsgebiete in der Pipeline.

Verdienen

Median 4.500 Euro brutto, in Medien, Versicherungen, Automobil und Chemie darüber, in Gastronomie und Kultur darunter. Kaufkraftindex 104, deutlich unter Düsseldorf, weil Köln mehr Studierende, Kreative und Dienstleister hat. Die Universität mit 50.000 Studierenden und die Medienhäuser prägen den Mietmarkt für kleine Wohnungen.

Steuern und Abgaben

Grunderwerbsteuer 6,5 Prozent wie überall in Nordrhein-Westfalen. Der Gewerbesteuerhebesatz von 475 Prozent ist der zweithöchste der zwölf Städte, der Grundsteuerhebesatz nach der Reform 475. Kirchensteuer 9 Prozent, Köln ist mit dem Erzbistum die kirchenreichste Großstadt im Westen.

Investieren

Die Bruttorendite liegt bei 3,7 Prozent, rechtsrheinisch in Kalk, Mülheim und Porz bei 4,5. Köln hat unter den westdeutschen Millionenstädten das beste Verhältnis aus Preis und Nachfrage: Die Stadt wächst, die Preise liegen unter Düsseldorf, und der Deutzer Hafen wird ab 2028 Mülheim und Deutz aufwerten. Risiko sind die Verkehrslage und die notorisch langsame Verwaltung, die Baugenehmigungen verzögert. Für Anleger mit mittlerem Budget ist Köln die interessanteste Wahl im Westen.

Der milinia-Blick

Köln ist die Stadt, in der Lebensqualität und Rendite zusammenpassen, wenn man den Rhein überquert. Wer rechtsrheinisch kauft, hat Dom-Blick und 4,5 Prozent.